Selbstverständlichkeiten bieten mentale Entlastung, stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl, gestatten reibungslose Abläufe und beschleunigen Entscheidungen.
Das Phänomen der Selbstverständlichkeit ermöglicht die Neubetrachtung vertrauter Gegebenheiten. Lernen Sie sich und Ihre Welt aus einer anderen Perspektive kennen.
Wir Menschen üben uns nahezu jeden Tag im Verstehen. Wir konzentrieren uns darauf, etwas zu verstehen, uns auf etwas zu verstehen oder uns mit jemandem zu verstehen. Viele sind überzeugt, dass genau das das Ziel ist.
Doch dem gilt es zu widersprechen! Der Grund: Das ist noch nicht zu Ende gedacht. Verstehen endet erst in Selbstverständlichkeit.
So geht es mit dem Verstehen über das Verstehen hinaus zu einem neuen und folgenreichen Verständnis.
„Inzwischen sind auch unter Einsatz der eigenen, menschlichen Intelligenz geschriebene Bücher keine Selbstverständlichkeit mehr.“
Neue Zürcher Zeitung
„Es klingt wie eine Selbstverständlichkeit, ist es aber nicht: Noch immer bekommen einige Menschen weniger Geld als andere - oft wegen ihres Geschlechtes.“
Deutsche Welle
„Dort hielt Kalouti eine Rede, die anderswo als Anhäufung von Selbstverständlichkeiten durchgegangen wäre.“
Die Welt
„Beobachten, wie jetzt im Frühling alles von Tag zu Tag grüner wird, wie in den Parks und Schanigärten wieder Leben einkehrt - einst Selbstverständlichkeiten.“
Süddeutsche Zeitung
„Schnelles Internet, auch auf dem Land - eigentlich sollte das längst eine Selbstverständlichkeit sein.“
Süddeutsche Zeitung
„In einer rationalen Welt wäre das Prinzip "Bring den Müll zurück, den du verursachst!" eine Selbstverständlichkeit.“
Der Standard
„Leider ist das auch bei Karten von renommierten Herstellern keine Selbstverständlichkeit.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Aufklärung war für ihn nicht nur ein historischer Auftrag, sondern auch eine heitere Selbstverständlichkeit.“
Die Zeit
Jeder Mensch nutzt sie. Kein Mensch kann ohne sie. Selbstverständlichkeiten sind unentbehrlich. Sie sind Bausteine beruflichen Handelns, Gegenstand gesellschaftlicher Diskurse und notwendige Begleiter im Alltagsleben.
Ob Individuen, Gemeinschaften, Organisationen oder Gesellschaften, alle sind miteinander verbunden in Prozessen der fortwährenden Etablierung und Restrukturierung von Selbstverständlichkeiten.
Die Inhalte erscheinen unermesslich. Eine genauere Betrachtung jedoch zeigt: Ihre Entwicklung und Gegebenheitsweise folgt Gesetzmäßigkeiten. Und die lassen sich in den Blick nehmen.
„Mit dem Wandel kommen die Selbstverständlichkeiten ans Licht.“
Eigengedanklich
„Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Aufgabe.“
Marie Zettler
„Geht es im einfachen Kleid der Selbstverständlichkeit einher, so wird es von einem groben Blick, wie wir ihn haben, leicht übersehen.“
Michel de Montaigne
„Verstandenes ist stets ein Angebot für Selbstverständliches.“
Eigengedanklich
„Es ist schön, wenn alles ganz selbstverständlich funktioniert.“
Eigengedanklich
„Die Selbstverständlichkeit kannst du nicht trainieren, die kannst du dir nur erarbeiten.“
Niclas Füllkrug
„Das Sichverbergen im Gedankenlosen der Selbstverständlichkeit ist wie ein großer, durch seine Widerstandslosigkeit unbesieglicher Widerstand.“
Hans-Georg Gadamer
„Wir nehmen vieles als selbstverständlich, was uns gar nicht verständlich ist.“
Ernst Reinhardt
Von Fragen vereinnahmt und auf Antworten fixiert, wird leicht übersehen, was Fragen vorausgeht, was die Bearbeitung von Fragen und die Suche nach Antworten erst ermöglicht und was nach Antworten wieder eintritt: Die Selbstverständlichkeit.
Es mag ungewohnt klingen, sich dem Thema Selbstverständlichkeit zu widmen. Das ändert sich schnell, sobald ersichtlich wird, was das Phänomen Selbstverständlichkeit auszeichnet und wie es unser Handeln bestimmt.
Im Weiteren profitieren Sie von einem Zuwachs an Reflexionsfähigkeit und Urteilskompetenz. Versprochen!
Handeln – so die zugespitzte These – gründet auf Selbstverständlichkeiten und führt zu Selbstverständlichkeiten. Die Antwort auf eine Frage, die Lösung für ein Problem oder die Klärung in einem Streit sind Mittel zu diesem Zweck.
Jedes Vorhaben zeichnet sich aus durch die in ihm praktizierten Rück- und Vorgriffe auf Selbstverständlichkeiten. Und das ist es, worum es bei THE AND & FRIENDS geht:
Die Entwicklung einer Exzellenz in puncto Selbstverständlichkeit.